Kurz nach Geraldton sind ein Museum und eine historische Siedlung ausgeschildert. Wir haben so viel Zeit, dass wir beschliessen, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, die zwar nicht so weit zurückliegt wie normalerweise in Europa, uns aber trotzdem interessiert.
Das Pioneer Museum ist ein gepflegtes Haus mit wunderschönem Garten, das im Jahre 1860 erbaut wurde und bis 1932 von den Maleys bewohnt war. Es ist voller Gegenstände und Fotos, die an die Familiengeschichte erinnern. „Turquoise Coast“ weiterlesen
Kalbarri
Von der Shark Bay geht`s weiter südwärts nach Kalbarri und in den gleichnamigen Nationalpark. Unterwegs auf der wie üblich schnurgeraden Strasse entdecke ich weit vor uns ein Emu am Strassenrand. Achtung, Vorsicht! Ein Australier hat uns instruiert, wir sollen in diesem Fall abbremsen und hupen, was Ruedi pflichtbewusst tut. Das Emu zieht sich tatsächlich von der Fahrbahn zurück und Ruedi gibt wieder Gas. Im allerletzten Moment jedoch stürzt sich das lebensmüde Tier wieder auf die Strasse. „Kalbarri“ weiterlesen
Shark Bay
Nächster Höhepunkt ist die Shark Bay, eine Bucht mit Halbinseln und Inseln, die auf der Liste des Weltkulturerbe steht, einerseits wegen des Tierreichtums (Delfine, Seekühe, Tigerhaie etc.) und wegen der Beschaffung der Strände.
Wir landen zuerst in Hamelin Pool, einer kleinen historischen Häusergruppe mit kleinem Campingplatz, auf dem wir die Nacht fast alleine verbringen. „Shark Bay“ weiterlesen
Exmouth und der Cape Range National Park
Von Tom Price fahren wir in einem Stück durch eine gottverlassene Gegend bis zum Nanutarra Roadhouse, wo wir Powered Sites (= elektr. Anschluss) finden und die Nacht verbringen, eine Nacht, in der ab und zu Road Trains vorbeidonnern. Roadhouses sind eine typisch westaustralische Erscheinung: Die Strassen im Outback sind unendlich und Siedlungen kaum vorhanden. In den Roadhouses erhält man Treibstoff, ein warmes Essen, ein wenig Unterhaltung mit anderen Reisenden und zum Teil auch die Möglichkeit zu übernachten. „Exmouth und der Cape Range National Park“ weiterlesen
Port Hedland und die Pilbara Region
Je mehr wir uns der Hafenstadt Port Hedland nähern, umso intensiver wird der Verkehr auf der Strasse, und zwar sind es vor allem Road Trains, die dominieren. Links und rechts sind Eisenerzminen zu sehen, das Rohmaterial wird per Bahn in riesigen Zügen mit mehreren Loks (im Schnitt 4 Loks mit 300 Wagen, Gesamtlänge 3-4km) oder aus Minen ohne Bahnanschluss eben mit Roadtrains zum Hafen verfrachtet und dort direkt auf Schiffe verladen, Destination hauptsächlich China, Kora oder Japan. Die ganze Stadt wirkt wie von einem roten Schleier überzogen. „Port Hedland und die Pilbara Region“ weiterlesen
Von Kununurra nach Derby und Broome
Ca. 70km vom Lake Argyle entfernt befindet sich die 6000-Seelen-Stadt Kununurra, am gleichnamigen See gelegen und ebenfalls heiss, heiss, heiss! Ruedi „jagt`s den Nuggi raus“ und er geht in drei Läden auf die Suche nach einem Ventilator, Preise zwischen 30 und 120 Dollar. Im 3. Geschäft bieten sie gleich beim Eingang einen für 12 Dollar an, Aktion, ein Mordsbrummer mit einem Gebläse wie ein Mähdrescher. Egal, mein Schatz ist vom Preis-Leistungsverhältnis (oder ist es die hitzebedingte Beeinträchtigung des Vestandes?) dermassen verblendet, dass er ihn kauft. „Von Kununurra nach Derby und Broome“ weiterlesen
Lake Argyle
Nun sind wir endgültig unterwegs Richtung Südwesten, die Stadt Kununurra ist unser nächstes Ziel. Die an uns vorbeifliegende Landschaft ist zuerst noch eintönig, wird aber zusehends hügliger. Wir sind fast allein auf der Strasse, z.T. dauert es fast eine halbe Stunde, bis uns ein anderes Fahrzeug entgegenkommt.
Eine Nacht verbringen wir in Timber Creek, an dem ich zuerst vorbeifahre in der Erwartung eines grösseren Ortes; also wieder zurück zu den paar Häusern! „Lake Argyle“ weiterlesen
Litchfield National Park
Anstelle des Kakadu besuchen wir am 5. und 6. Oktober den Litchfield Nationalpark, der dank des grösseren Wasservorkommens üppiger bewachsen ist und fast tropisch wirkt. Direkt vor dem Parkeingang finden wir einen wunderschönen Campground, zwar (zu Ruedis Leidwesen) ohne funktionierendes Internet, dafür (Mariannes Glücksgefühle steigernd) mit prächtig blühenden Bäumen, grünen Wiesenflächen, Blumen und überall, sogar vor der WC-Anlage, exotischen Topfpflanzen!
„Litchfield National Park“ weiterlesen